Abgeschirmte Räume

Beitrag vom 1 Dezember 2011

Warum wurde  ein eigener abgeschirmter Raum aufgebaut?

Wenn man die elektromagnetische Strahlung von elektronischen Geräten messen und untersuchen will, ist es erforderlich, sogenannte abgeschirmte Räume oder Kabinen zu nutzen. Es geht hierbei darum, alle fremden und störenden elektromagnetischen Felder zu dämpfen, damit keine Verfälschungen der  Messwerte auftreten können.

Eine wichtige Rolle spielen diese Räume beim Abhörschutz. Man bringt an den Wänden, Decken und Fußböden Metallplatten oder –folien an, um einen faradayschen Käfig zu erzeugen. Großer Aufwand ist dabei an Fenstern und besonders an Türen erforderlich, da an diesen Stellen die elektromagnetische Strahlung z.B. von einem Abhörsender  unter Umständen nach außen dringt. Durch hochwertige Kontaktfedern und andere Maßnahmen versucht man, einen geschlossenen Metallkäfig zu erreichen. Alle Versorgungsleitungen müssen mit Filtern beschaltet werden, selbst ein kleines Loch wirkt wie eine Antenne und würde die Gefahr eines Abstrahlens derartiger Technik bedeuten. Gleichzeitig werden solche Maßnahmen auch gegen die sogenannte „kompromittierende Abstrahlung“ vorgenommen. Man erreicht hierbei eine Dämpfung der elektromagnetischen Abstrahlung von elektronischen Geräten (insbesondere Computersystemen), die dann nicht mehr mit hochempfindlichen Empfangseinrichtungen von außen abgehört bzw. „abgesehen“ werden können.

           

Eine völlig andere Bedeutung haben solche Schirmungseinrichtungen im Zusammenhang mit vorsätzlich angewandten elektromagnetischen Impulsen, die zukünftig gerade durch Terroristen und Kriminelle genutzt werden. Es gibt im Internet Bauanleitungen, um aus einer herkömmlichen Mikrowelle eine kleine Impulskanone zu bauen, die durchaus in der Lage ist, auf kurze Entfernungen alle Geräte zu zerstören, in denen sich Transistoren und Dioden befinden, also alle elektronischen Geräte wie Computer, Funk- und Fernsehanlagen, Mobilfunkgeräte usw.

Zur Untersuchung von Maßnahmen des Abhörschutzes haben wir deshalb einen derartigen abgeschirmten Labor- und Meßraum aufgebaut. Hier kann man einerseits sehr deutlich den Nutzen dieser Schirmungstechniken vorführen und andererseits die Wirksamkeit von bestimmten Materialien, Filtern, Federblechen u. a. testen.

admin @ 10:29
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Breitband – Detektoren

Beitrag vom 13 September 2011

Radio Frequenz Detektoren und ihr Einsatz in der Lauschabwehr/Informationsschutz

Um einen vertretbaren Grundschutz gegen Lauschangriffe unter Einsatz von HF- Technik zu gewährleisten sind professionelle Breitbanddetektoren als sehr wirksame Abwehr- Technik zu bewerten. Frequenzbereiche von 30MHz bis 25GHz lassen sich damit in wenigen Sekunden scannen. Die von uns benutzten Geräte besitzen einen Demodulator, so dass man mit etwas Erfahrung in kürzester Zeit empfangene Signale bewerten kann. Ein Vorteil dieser Geräte besteht unter anderem darin, dass man durch ihre handliche Bauweise, der Unabhängigkeit von der Spannungsversorgung und der vorhandenen Teleskopantenne sich frei in den zu untersuchenden Räumen bewegen und alle möglichen Verstecke für Angriffstechnik im Nahbereich untersuchen kann. Das überprüfen von Räumen im Vorfeld wichtiger Beratungen oder Gespräche und die Protokollierung der Messergebnisse für Vergleichszwecke in Bezug auf Messungen während der laufenden Gespräche, erlaubt Angriffe schnell zu erkennen und die notwendigen Gegenmaßnahmen einzuleiten.

                                         

Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei der benutzten Angriffstechnik um einfache Minisender oder um digital codierte Signale handelt, welche zur Übertragung von Informationen die Burst-Technik, Frequenz– Hopping oder das Spread- Spectrum Verfahren nutzen. Von uns eingesetzte Geräte detektieren Dect- und Mobiltelefone, auch wenn diese manipuliert sind.

Bei all den genannten Vorteilen und Möglichkeiten sind diese Geräte aber nur für den Grundschutz geeignet und ersetzen keinen Spektrumanalysator oder andere Messgeräte die zur Grundausstattung eines Lauschabwehr- Teams gehören.

 

Fragen zu den Geräten und technische Beratung:

 

admin @ 16:30
Gespeichert in: Lauschabwehrtechnik
Röntgengenerator, INSPECTOR Model XR200

Beitrag vom 7 Juli 2011

Röntgengeneratoren im praktischen Einsatz

Die INSPECTOR® – Röntgengeneratoren sind wahrscheinlich die weltweit am häufigsten eingesetzten tragbaren Röntgengeräte. Da kein Stromnetz erforderlich ist, werden die Geräte für den militärischen, polizeilichen, zoll- und sicherheitstechnischen Einsatz bevorzugt verwendet. Einfache Bedienung, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit zeichnen diese Geräte für den operativen Einsatz aus. Durch die Sicherheitsbehörden werden sie u.a. zur Gepäckkontrolle, Drogensuche, Sprengsatzuntersuchung und Zoll- und Grenzkontrolle eingesetzt.

Weitere Einsatzgebiete vor allem im zivilen Sektor sind zum Beispiel die Wanddickenmessung, die Veterinärmedizin und die Radiographie schnell bewegter Objekte. Mit sehr kurzen Belichtungszeiten und Einzelblitzen lassen sich somit „schnelle Bewegungen“ einfrieren. Als Beispiel soll hier nur die Radiographie eines Geschosses im Flug genannt werden.

Diese Geräte werden aber auch den Anforderungen eines Sweep- Teams gerecht. Mit ihnen lassen sich z.B. perfekt Werbegeschenke, technische Geräte sowie Verdrahtungen in Wandbereichen durchleuchten. Auf diese Art und Weise lassen sich versteckte Sendetechnik und Mikrofone sichtbar machen.

Im Rahmen der durchgeführten Sweeps haben wir den Einsatz des Röntgenerators mit digitalen Speicherfolien (DIMAP®) und dem Ist-Zeitsystem (DiXcam®) getestet. Beide Systeme besitzen hervorragende Eigenschaften für die Aufzeichnung der Röntgenbilder. Beim Letzteren steht das Röntgenbild unmittelbar auf dem Monitor zur Analyse zur Verfügung. Der Röntgengenerator wird dabei vom Computer gesteuert.

admin @ 12:43
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OSCOR OSC- 5000 / OMNI SPECTRAL CORRELATOR

Beitrag vom 15 Juni 2011

Lauschabwehrempfänger der Firma Research Electronics International

 Die Firma REI ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Lauschabwehrempfänger und entwickelte den OSCOR zur Auffindung von elektronischen Lauschmitteln. Der Suchempfänger arbeitet im Frequenzbereich von 0,01MHz bis 3000MHz. Mit einem optionalen Microwave Down Converter kann der Messbereich bis auf 21GHz erweitert werden. Der OSCOR verfügt über ein hochauflösendes graphisches Display, der eingebaute Monitor zeigt empfangene Videosignale zur Erkennung verdeckter Videoübertragungen an. Neben einen hochempfindlichen Spektrumanalysator, einer eingebauten Demodulator Selektion verfügt er über ein patentiertes Bedrohungs- Ortungssystem. Das eingebaute Antennenpanel wählt automatische die geeignete Antenne aus. Der Antennenvorverstärker gewährleistet maximale Empfindlichkeit für den jeweiligen Antenneneingang.

                                          

Das Gerät besitzt ein automatisches, schnelles System zur Klassifizierung und Aufzeichnung von Signalen des Umfeldes. Eine Ablaufverfolgung ermöglicht es Messungen innerhalb und außerhalb des zu untersuchenden Objektes zu vergleichen und damit Bedrohungen der verschiedensten Arten aufzuspüren. Alle Daten können auf den PC überspielt werden und stehen somit für nachträgliche Analysezwecke zur Verfügung.

admin @ 14:16
Gespeichert in: Lauschabwehrtechnik
Mobiler Diebstahlschutz und Zugriffsicherheit

Beitrag vom 2 Mai 2011

Mobiler Diebstahlschutz und Zugriffsicherheit

Im Zeitalter der digitalen Medien und dem damit verbundenen Informationsaustausch unterschätzen wir nicht selten die Diebstahl- und Zugriffsicherung von Dokumenten oder die uns so ans Herz gewachsene Hardware in Form unseres Laptops, des Smartphone, der USB-Speichersticks und der mobilen Festplatten. Auch wenn alle unsere Datenspeicher verschlüsselt sind, können wir bei einem Diebstahl nicht ausschließen, dass die Verschlüsselung geknackt wird. Gleiches trifft aber auch für Dokumente zu, welche man nicht selten ungeschützt innerhalb von Taschen oder Fahrzeugen findet.

Im Zeitalter wachsender Mobilität erhöht sich somit auch das Bedürfnis und die Notwendigkeit, mobile Wertgegenstände und Daten auf dem Transport zu schützen.

MobiSafe- Produkte der Firma CSS Computer Security Service sind eine Antwort auf diese alltägliche Problematik.

Zurzeit werden durch diese Firma drei Produkte für die verschiedensten Anforderungen angeboten. Alle Systeme besitzen eine hohe Verschluss-Sicherheit und können durch Befestigungssysteme mit dem Fahrzeug verbunden werden. Durch den Zukauf von Befestigungsvarianten ist es möglich, ein System für verschiedene Transportfahrzeuge ohne größeren Aufwand zu nutzen. Laut Information der Firma eignet sich dieses mobile Sicherheitsbehältnis auch für die Aufbewahrung von Waffen während des Transportes.

Eine Expertise eines Sachverständigen für Waffentechnik liegt vor und kann angefordert werden.

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die drei Systeme und deren Abmessungen:

 

 

Platz für Navigationssysteme,

Schlüssel, Handys etc.

Außenmaße in cm

B 21,5 x T 16,5 x H 9,7

 

 

 

 

 

 

Tragbarer Safe in

Kassettenform inkl.

Befestigungssatz

Außenmaße in cm

B 46,5 x T 33,0 x H 8,0

 

 

 

Mobiler Safe für alle

Laptops, tragbaren DVD-

Spielern, Aktenkoffer etc.

Außenmaße in cm

B 50,5 x T 50,5 x H 29,5

 

Weitere Einzelheiten, Daten und Preise  zu diesen Systemen finden Sie in unserem Shop für Sicherheitstechnik und Überwachungstechnik:

http://www.sicherheitstechnik-ueberwachungstechnik.de

 

admin @ 08:42
Gespeichert in: Diebstahl von Informationsträgern